Behörden, Hochschulen, Stadtwerke und öffentliche Einrichtungen können ihren Betrieb nicht einfach unterbrechen – und Cloud-Backup scheidet für viele aus regulatorischen Gründen aus. Diese Seite gibt Ihrem Vertriebs- und Presales-Team die branchenspezifischen Argumente, Regulatorik-Zuordnungen und ein Referenzszenario für die gemeinsame Opportunity.
„Ein physisch getrennter, unveränderlicher Speicher, den kein kompromittierter Admin-Zugang und keine Ransomware erreichen kann – vollständig on-premise, mit lückenloser Nachweisdokumentation gegenüber BSI und Aufsichtsbehörden. Entwickelt und gefertigt in Deutschland.“
Öffentliche Einrichtungen sind zu einem bevorzugten Ziel von Ransomware-Angreifern geworden – strukturell bedingt: Sie können ihren Betrieb nicht einfach unterbrechen, wenn Bürgerdienste, Versorgungsnetze oder Gerichtsverfahren betroffen sind. Netzwerkgebundene Backups bieten dabei keinen verlässlichen Schutz, sobald der Admin-Zugang kompromittiert ist. Gleichzeitig scheiden klassische Cloud-Backup-Dienste für viele Behörden aus Datenschutz-, Vertrags- oder BSI-Gründen aus.
Hinzu kommt wachsender Nachweisdruck: NIS2UmsuCG, BSI IT-Grundschutz, DSGVO und Archivrecht verlangen dokumentierbare technische Schutzmaßnahmen statt bloßer Absichtserklärungen. Für Ihr Gespräch zählt: welches FAST-LTA-Produkt löst welches konkrete Nachweis- oder Aufbewahrungsproblem des Kunden.
Regulatorik und Betriebsrisiko fallen in der öffentlichen Verwaltung zusammen – ein guter Anlass für ein Erstgespräch.
NIS2UmsuCG ist scharf gestellt. Seit 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfrist in Kraft – direkt betroffen sind Bundes- und Landesbehörden sowie öffentliche Versorger und Verkehrsunternehmen als KRITIS-Betreiber.
BSI-Grundschutz und DSGVO gelten immer. Auch Einrichtungen ohne direkte NIS2-Pflicht – etwa die meisten Kommunen – müssen BSI IT-Grundschutz und DSGVO Art. 32 als verbindlichen Mindeststandard nachweisen.
Cloud-KI scheidet oft aus. Bürger- und Forschungsdaten dürfen viele Einrichtungen nicht an externe KI-Dienste übermitteln – der Bedarf an lokal betriebener KI wächst entsprechend.
Tape- und Legacy-Backup laufen aus. Alte Bandinfrastruktur ohne physischen Air Gap wird im Rahmen von Vergabeverfahren (EVB-IT) zunehmend ersetzt.
Ordnen Sie die Anforderungen des Kunden direkt einem Produkt zu – jede Karte ist ein eigenständiges Argument im Gespräch.
Das Silent Brick System trennt Backup-Daten nach Abschluss eines Jobs physisch vom Netzwerk – keine Konfigurationseinstellung, sondern eine Hardwareeigenschaft. BSI-konform (TR-03125/TR-ESOR), KRITIS-geeignet, kompatibel mit Veeam, Commvault und Acronis, ohne dass bestehende Backup-Prozesse geändert werden müssen.
Hardware-WORM setzt den Schreibschutz direkt im Speicher-Controller – unveränderbar für kein Administrator und keinen Angriff. Erfüllt Aufbewahrungspflichten aus Landesarchivgesetzen, Bundesarchivgesetz und fachspezifischen Vorschriften mit konfigurierbaren Retentionsfristen, integrierbar in gängige DMS-/Archivsysteme.
Silent AI läuft vollständig on-premise und bindet Gesetzes- und Vorschriftendatenbanken, SharePoint-Ablagen und Archivbestände über vorkonfigurierte Konnektoren ein – mit Quellenangabe zu jeder Antwort. Für Einrichtungen mit Hochrisiko-KI-Einsatz vereinfacht der On-Premise-Betrieb das Risikomanagement nach Art. 9 EU AI Act erheblich.
Direkt aus dem Kundengespräch verwendbar – jede Anforderung mit der passenden FAST-LTA-Lösung.
| Regulierung | Betroffene Einrichtungen | FAST-LTA-Lösung |
|---|---|---|
| NIS2UmsuCG / §30 BSIG-neu | Bundes- und Landesbehörden, öffentliche Versorger, öffentliche Verkehrsunternehmen als KRITIS-Betreiber. Kommunen sind i. d. R. ausgenommen – außer als KRITIS-Betreiber oder Auftragsverarbeiter für Bund/Länder. | Silent Brick System mit physischem Air Gap; BSI-konforme Konformitätsdokumentation für NIS2-Nachweispflichten |
| BSI IT-Grundschutz (Baustein OPS.1.2.2) | Alle öffentlichen Einrichtungen, unabhängig von NIS2-Pflicht | Hardware-WORM (Silent Cubes) und physische Netzwerktrennung (Silent Bricks) erfüllen Anforderungen ohne zusätzliche Softwareschicht |
| DSGVO Art. 32 | Alle öffentlichen Einrichtungen mit Personendaten (Bürger-, Patienten-, Forschungsdaten) | Hardware-Immutabilität und Air Gap sichern Integrität und Zugriffsschutz; vollständige Datenhaltung on-premise |
| Archivrecht (LArchG, BArchG) | Behörden, Archive, Bibliotheken, Hochschulen | Silent Cubes mit konfigurierbaren Retentionsfristen; Hardware-WORM ohne Softwareabhängigkeit |
| Vergaberecht (EVB-IT, VOB) | Alle öffentlichen Auftraggeber | FAST LTA erfahren in der Beschaffung über öffentliche Vergabeverfahren, Rahmenverträge und Direktvergabe |
| EU AI Act | Einrichtungen mit Hochrisiko-KI-Einsatz | Silent AI: On-Premise-Betrieb, keine Drittverarbeitung, vollständige Kontrolle über Datenflüsse (Risikomanagement Art. 9) |
Hinweis: FAST-LTA-Systeme unterstützen die technische Umsetzung der genannten Normen und Vorschriften – etwa durch Hardware-WORM und physischen Air Gap als nachweisbare technische Maßnahme. Die Geräte selbst sind nicht nach diesen Normen zertifiziert; die Einhaltung der jeweiligen Vorschrift bleibt in der Verantwortung des Kunden.
Ein echter, auf fast-lta.de veröffentlichter Kundenfall aus der öffentlichen Verwaltung zum Mitnehmen ins Gespräch.
Das Landratsamt Günzburg (rund 500 Mitarbeitende, Landkreis mit ca. 127.000 Einwohnern) führte 2010 das Dokumenten-Managementsystem d.3ecm von d.velop ein und setzte von Anfang an auf Silent Cubes von FAST LTA für die revisionssichere Archivierung. Mit fortschreitender Digitalisierung – von der Zulassungsstelle über das Rechnungswesen bis zur Ausländerbehörde mit über 15.000 Akten – wuchsen die Datenmengen rasant: von rund 1 Terabyte im Jahr 2010 auf inzwischen das 4,5-fache.
Das Landratsamt kann die Anzahl der Silent Bricks nahezu beliebig erweitern und so die erwartete Verdopplung der Datenmengen auf rund 8 Terabyte in den kommenden fünf Jahren ohne weiteres Migrationsprojekt revisionssicher archivieren. „Die positiven Erfahrungen, die wir mit den Silent Cubes gemacht haben, können wir ebenfalls für das Silent Brick System bestätigen“, bestätigt Marietheres Engelhart, IT-Administratorin und DMS-Beauftragte im Landratsamt Günzburg.
Vorbereitung für Erstgespräche – inklusive technischer und regulatorischer Rückfragen.
Der gemeinsame Weg von der ersten Idee bis zur Opportunity.
Bedarf einordnen – gemeinsam klären, ob und wie der Kunde von NIS2UmsuCG betroffen ist und wie weit BSI-Grundschutz und Aufbewahrungspflichten bereits umgesetzt sind.
Presales-Termin vereinbaren – technisches Gespräch zu Air Gap, Hardware-WORM und On-Premise-KI sowie zur Integration in bestehende Backup- und DMS-Umgebungen.
Vergabeform klären – Rahmenvertrag, Direktvergabe oder EVB-IT-Vertrag gemeinsam mit dem Channel-Vertrieb vorbereiten.
Angebot & Nachweisdokumentation – Konformitätsunterlagen für die Vergabeakte anfordern und in das Angebot einbinden.