Nur für FAST LTA Partner.  Vertriebs- und Presales-Information – bitte nicht ungeprüft an Endkunden weitergeben. Stand: Juli 2026.
INDUSTRIE & HANDEL · PARTNER-ENABLEMENT

Industrie & Handel: Produktionsdaten schützen, Archivkosten senken, Ransomware aussperren.

Wachsende SAP- und ERP-Archivkosten, Ransomware-Risiken durch die Konvergenz von Produktions- und Büro-IT und der Wunsch nach lokaler KI-Nutzung treiben Industriekunden gerade jetzt zum Handeln. Diese Seite gibt Ihrem Vertriebs- und Presales-Team die branchenspezifischen Argumente, Regulatorik-Zuordnungen und ein Referenzszenario für die gemeinsame Opportunity.

Elevator Pitch
„Ein Ransomware-Angriff auf das Produktionsnetz kann den Betrieb tagelang lahmlegen und im schlimmsten Fall die Existenz des Unternehmens gefährden. FAST LTA schützt Backups per physischem Hardware-Air-Gap genau davor, archiviert SAP- und ERP-Daten revisionssicher per Hardware-WORM und macht technische Dokumentation lokal per KI durchsuchbar – alles ohne Cloud-Abhängigkeit und ohne Lizenzfalle.“
AUSGANGSLAGE

Was bewegt Kunden in Industrie & Handel?

Industrieunternehmen kämpfen an zwei Fronten. Zum einen wachsen Archivdaten – Belege, Fertigungsunterlagen, Prüfprotokolle, ERP-Auszüge – Jahr für Jahr, und mit ihnen die Kosten: Bei lizenzabhängigen SAP-/ERP-Archiven löst jedes zusätzliche Terabyte weitere Gebühren aus. Zum anderen ist ein Ransomware-Angriff auf das Produktionsnetz eine reale Bedrohung – mit Fertigungsstillstand, Lieferverzögerungen und im schlimmsten Fall vollständigem Datenverlust, wenn die Backups im selben Netz liegen wie die befallenen Systeme.

Ransomware-Gruppen bleiben nach dem ersten Einbruch oft wochenlang unbemerkt im Netzwerk, bevor sie zuschlagen – mit Erfolg: Laut Sophos State of Ransomware 2024 zahlen am Ende 56 % der betroffenen Unternehmen ein Lösegeld. Gleichzeitig erhöht NIS2 den regulatorischen Druck: Industrieunternehmen ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Mio. € Jahresumsatz in betroffenen Sektoren müssen jetzt nachweisbare technische Sicherheitsmaßnahmen für Backup und IT-Infrastruktur vorhalten. Hinzu kommt der Wunsch, technische Dokumentation und internes Wissen mit KI nutzbar zu machen, ohne sensible Fertigungsunterlagen einem Cloud-Anbieter anzuvertrauen. Für Ihre Kunden aus Industrie & Handel zählt am Ende, was On-Premises bleibt, was sich nicht manipulieren lässt und was sich ohne Lizenzfalle skalieren lässt.

56 %
der Ransomware-Opfer zahlen laut Sophos State of Ransomware 2024 ein Lösegeld
bis 90 %
SAP-Archivkosten-Reduktion durch Wechsel auf Silent Cubes (manroland Goss web systems)
50+ / 10 Mio. €
Mitarbeiter bzw. Jahresumsatz als NIS2-Schwellenwert für Industrieunternehmen
2.500+
Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vertrauen seit 2008 auf FAST LTA

Warum sich das Gespräch jetzt lohnt

Vier Treiber, die das Gespräch mit Industriekunden gerade jetzt relevant machen.

01

NIS2-Registrierung beim BSI: Die gesetzliche Frist ist am 6. März 2026 abgelaufen, das BSI duldet Nachmeldungen nach aktuellem Stand nur noch bis 31. Juli 2026 – für viele Industrieunternehmen akuter Handlungsdruck.

02

OT/IT-Konvergenz: Produktionsnetze (SPS, SCADA, MES) und Büro-IT wachsen zusammen – die Angriffsfläche für Ransomware wächst mit, wenn Backups nicht physisch isoliert sind.

03

Lizenzkosten für SAP-/ERP-Archive skalieren linear mit dem Datenvolumen – CFOs suchen eine planbare Alternative ohne wiederkehrende Lizenzfalle.

04

Interne KI-Nutzung: Wartungsteams wollen technische Dokumentation durchsuchbar machen, Cloud-KI-Tools sind aber aus Datenschutz- oder IP-Schutz-Gründen oft gesperrt.

Welches FAST-LTA-Produkt löst welches Problem?

Ordnen Sie die Anforderungen des Kunden direkt einem Produkt zu – jede Karte ist ein eigenständiges Argument im Gespräch.

Revisionssichere Archivierung ohne Lizenzfalle

Belege, Fertigungsunterlagen, ERP-Ausgaben und Qualitätsdokumente werden einmal gespeichert und bleiben unveränderbar erhalten – per Hardware-WORM, nicht durch eine Software-Sperre. Native SAP-ArchiveLink-/ILM-Integration für SAP-Umgebungen, Standardschnittstellen zu ERP- und DMS-Systemen für alle anderen. Kein zusätzliches Terabyte löst weitere Lizenzkosten aus.

Ransomware-Schutz für OT/IT-Konvergenz

Silent Brick Max Air trennt die Netzwerkverbindung physisch auf Hardware-Ebene, sobald der Backup-Job abgeschlossen ist – das Gerät ist dann für kein System im Netzwerk erreichbar, auch nicht für einen bereits eingedrungenen Angreifer. Kompatibel mit Veeam, Commvault und Acronis, kein Wechsel der Backup-Software nötig. BSI-konform und KRITIS-geeignet.

Technische Dokumentation intern durchsuchbar machen

Über 15 Konnektoren – darunter SharePoint, DMS- und ERP-Systeme – führt Silent AI interne Wissensquellen zusammen. Wartungsteams stellen technische Fragen in natürlicher Sprache und erhalten die passenden Passagen aus Handbüchern, Schaltplänen oder Prüfberichten – vollständig On-Premises, ohne dass ein Prompt oder Dokument das Netzwerk verlässt.

Compliance auf einen Blick

Direkt aus dem Kundengespräch verwendbar – jede Anforderung mit der passenden FAST-LTA-Lösung.

RegulierungAnforderungFAST-LTA-Lösung
GoBD (BMF)Unveränderbarkeit, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit steuerrelevanter Dokumente; 10 Jahre AufbewahrungSilent Cubes Hardware-WORM; Standardschnittstellen zu ERP- und DMS-Systemen; vollständiger Audit Trail
HGB §§ 238, 257Aufbewahrung von Handelsbüchern, Belegen und Jahresabschlüssen, 6–10 JahreHardware-WORM mit gesetzeskonformen Retentionsfristen
ISO 27001Schutz der Integrität von Informationen, Dokumentation als SchutzzielHardware-Immutability; Air-Gap-Backup dokumentierbar als technische Maßnahme
NIS2IKT-Sicherheitsanforderungen für Industrieunternehmen; Schwellenwert: 50+ Mitarbeiter oder 10 Mio. € Jahresumsatz in betroffenen SektorenSilent Brick Max Air: physischer Air Gap, BSI-konform, KRITIS-geeignet
BSI IT-Grundschutz OPS.1.2.2Schutz vor Manipulation archivierter Daten; Backup-IntegritätHardware-WORM + physischer Air Gap erfüllen beide Anforderungen ohne zusätzliche Softwareschicht

Hinweis: FAST-LTA-Systeme unterstützen die technische Umsetzung der genannten Normen und Vorschriften – etwa durch Hardware-WORM und physischen Air Gap als nachweisbare technische Maßnahme. Die Geräte selbst sind nicht nach diesen Normen zertifiziert; die Einhaltung der jeweiligen Vorschrift bleibt in der Verantwortung des Kunden.

Referenz-Szenario: manroland Goss web systems GmbH senkt SAP-Archivkosten um 90 %

Ein echter, auf fast-lta.de veröffentlichter Kundenfall aus Industrie & Handel zum Mitnehmen ins Gespräch.

Ausgangslage

manroland Goss web systems GmbH, einer der weltweit führenden Hersteller von Rollenoffset-Druckmaschinen (Hauptsitz Augsburg, weitere Standorte in Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Europa), hostete das Archiv seines SAP-Warenwirtschaftssystems bislang extern. Anstehende Software-Updates und steigende Kosten beim externen Dienstleister gaben den Anstoß, das gesamte Archivkonzept zu hinterfragen und ins eigene Rechenzentrum zu holen – inklusive der revisionssicheren Archivierung von Lieferscheinen und Rechnungen.

Lösung mit FAST LTA

  • In-Sourcing des Archivs auf Silent Cubes, umgesetzt gemeinsam mit dem Systemhaus CTO Balzuweit GmbH und angebunden über CLARC Content Server for SAP
  • Migration von über zwei Millionen Dokumenten und rund 455 verknüpften SAP-Objekttypen (Archivumfang ca. 2 TB) ohne Betriebsunterbrechung
  • Hardware-WORM stellt die revisionssichere, unveränderbare Archivierung sicher – nicht durch eine Software-Policy, sondern durch den Speicher-Controller selbst

Ergebnis

Rund 90 % geringere Betriebskosten gegenüber dem vorherigen extern gehosteten Archiv, bei deutlich größerer Flexibilität in den Prozessen. „Das In-Sourcing unseres Archivsystems hat zu einer erheblichen Kosten- und Aufwandsersparnis geführt“, so Peter Brechtel, Leiter Global IT Infrastructure bei manroland Goss web systems GmbH.

Typische Einwände & Antworten

Vorbereitung für Erstgespräche – inklusive technischer und regulatorischer Rückfragen.

„Reicht bei uns nicht auch ein Software-WORM?“
Ein Software-WORM lässt sich von Administratoren mit ausreichenden Rechten oder durch Ransomware mit erbeuteten Admin-Credentials im Zweifel aufheben. Hardware-WORM auf Controller-Ebene lässt sich durch keine Software überschreiben – das ist der entscheidende Unterschied vor Betriebsprüfungen, Audits oder Gerichtsverfahren.
„Unser Produktionsnetz ist bereits segmentiert – brauchen wir trotzdem einen physischen Air Gap?“
Netzwerksegmentierung schützt nicht vor Angreifern, die sich bereits im selben Segment bewegen oder lateral ausbreiten. Ein physischer Air Gap (Silent Brick Max Air) trennt die Netzwerkverbindung nach dem Backup-Job auf Hardware-Ebene – das Gerät ist dann für kein System im Netzwerk erreichbar, auch nicht für einen bereits eingedrungenen Angreifer. Für Anforderungen nach IEC 62443 lohnt sich zusätzlich ein Gespräch mit unseren Spezialisten.
„Gilt NIS2 überhaupt für unseren Betrieb?“
NIS2 gilt für Industrieunternehmen ab 50 Mitarbeitern oder über 10 Mio. Euro Jahresumsatz in bestimmten Sektoren, unter anderem Fertigung (Automotive, Maschinenbau, Chemie), Energie und Wasser. Die gesetzliche Registrierungsfrist beim BSI ist am 6. März 2026 abgelaufen; das BSI duldet Nachmeldungen nach aktuellem Stand noch bis 31. Juli 2026. Wer noch nicht registriert ist, sollte das kurzfristig klären – Termin und Frist vor jedem Kundengespräch aktuell gegenprüfen.
„Können wir Silent AI nutzen, ohne dass sensible Fertigungsunterlagen das Haus verlassen?“
Ja. Silent AI läuft vollständig On-Premises – kein Prompt und kein Dokument verlässt das Netzwerk. Zugriffsrechte aus AD/LDAP werden übernommen, sodass Mitarbeiter nur Antworten auf Basis von Dokumenten erhalten, für die sie ohnehin Leserecht haben.

Nächste Schritte für Partner

Der gemeinsame Weg von der ersten Idee bis zur Opportunity.

Schritt 1

Bedarf klären: steht Backup, Archiv oder KI im Vordergrund – oder eine Kombination?

Schritt 2

Kurzes technisches Gespräch mit FAST-LTA-Presales zu NIS2-Betroffenheit, Datenvolumen und bestehenden Systemen (SAP/ERP, Backup-Software).

Schritt 3

Angebot bzw. Proof of Concept auf Basis der konkreten Anforderungen.

Schritt 4

Rollout inklusive CARE-Wartungsvertrag für planbare Kosten über die gesamte Laufzeit.

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