Wachsende SAP- und ERP-Archivkosten, Ransomware-Risiken durch die Konvergenz von Produktions- und Büro-IT und der Wunsch nach lokaler KI-Nutzung treiben Industriekunden gerade jetzt zum Handeln. Diese Seite gibt Ihrem Vertriebs- und Presales-Team die branchenspezifischen Argumente, Regulatorik-Zuordnungen und ein Referenzszenario für die gemeinsame Opportunity.
„Ein Ransomware-Angriff auf das Produktionsnetz kann den Betrieb tagelang lahmlegen und im schlimmsten Fall die Existenz des Unternehmens gefährden. FAST LTA schützt Backups per physischem Hardware-Air-Gap genau davor, archiviert SAP- und ERP-Daten revisionssicher per Hardware-WORM und macht technische Dokumentation lokal per KI durchsuchbar – alles ohne Cloud-Abhängigkeit und ohne Lizenzfalle.“
Industrieunternehmen kämpfen an zwei Fronten. Zum einen wachsen Archivdaten – Belege, Fertigungsunterlagen, Prüfprotokolle, ERP-Auszüge – Jahr für Jahr, und mit ihnen die Kosten: Bei lizenzabhängigen SAP-/ERP-Archiven löst jedes zusätzliche Terabyte weitere Gebühren aus. Zum anderen ist ein Ransomware-Angriff auf das Produktionsnetz eine reale Bedrohung – mit Fertigungsstillstand, Lieferverzögerungen und im schlimmsten Fall vollständigem Datenverlust, wenn die Backups im selben Netz liegen wie die befallenen Systeme.
Ransomware-Gruppen bleiben nach dem ersten Einbruch oft wochenlang unbemerkt im Netzwerk, bevor sie zuschlagen – mit Erfolg: Laut Sophos State of Ransomware 2024 zahlen am Ende 56 % der betroffenen Unternehmen ein Lösegeld. Gleichzeitig erhöht NIS2 den regulatorischen Druck: Industrieunternehmen ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Mio. € Jahresumsatz in betroffenen Sektoren müssen jetzt nachweisbare technische Sicherheitsmaßnahmen für Backup und IT-Infrastruktur vorhalten. Hinzu kommt der Wunsch, technische Dokumentation und internes Wissen mit KI nutzbar zu machen, ohne sensible Fertigungsunterlagen einem Cloud-Anbieter anzuvertrauen. Für Ihre Kunden aus Industrie & Handel zählt am Ende, was On-Premises bleibt, was sich nicht manipulieren lässt und was sich ohne Lizenzfalle skalieren lässt.
Vier Treiber, die das Gespräch mit Industriekunden gerade jetzt relevant machen.
NIS2-Registrierung beim BSI: Die gesetzliche Frist ist am 6. März 2026 abgelaufen, das BSI duldet Nachmeldungen nach aktuellem Stand nur noch bis 31. Juli 2026 – für viele Industrieunternehmen akuter Handlungsdruck.
OT/IT-Konvergenz: Produktionsnetze (SPS, SCADA, MES) und Büro-IT wachsen zusammen – die Angriffsfläche für Ransomware wächst mit, wenn Backups nicht physisch isoliert sind.
Lizenzkosten für SAP-/ERP-Archive skalieren linear mit dem Datenvolumen – CFOs suchen eine planbare Alternative ohne wiederkehrende Lizenzfalle.
Interne KI-Nutzung: Wartungsteams wollen technische Dokumentation durchsuchbar machen, Cloud-KI-Tools sind aber aus Datenschutz- oder IP-Schutz-Gründen oft gesperrt.
Ordnen Sie die Anforderungen des Kunden direkt einem Produkt zu – jede Karte ist ein eigenständiges Argument im Gespräch.
Belege, Fertigungsunterlagen, ERP-Ausgaben und Qualitätsdokumente werden einmal gespeichert und bleiben unveränderbar erhalten – per Hardware-WORM, nicht durch eine Software-Sperre. Native SAP-ArchiveLink-/ILM-Integration für SAP-Umgebungen, Standardschnittstellen zu ERP- und DMS-Systemen für alle anderen. Kein zusätzliches Terabyte löst weitere Lizenzkosten aus.
Silent Brick Max Air trennt die Netzwerkverbindung physisch auf Hardware-Ebene, sobald der Backup-Job abgeschlossen ist – das Gerät ist dann für kein System im Netzwerk erreichbar, auch nicht für einen bereits eingedrungenen Angreifer. Kompatibel mit Veeam, Commvault und Acronis, kein Wechsel der Backup-Software nötig. BSI-konform und KRITIS-geeignet.
Über 15 Konnektoren – darunter SharePoint, DMS- und ERP-Systeme – führt Silent AI interne Wissensquellen zusammen. Wartungsteams stellen technische Fragen in natürlicher Sprache und erhalten die passenden Passagen aus Handbüchern, Schaltplänen oder Prüfberichten – vollständig On-Premises, ohne dass ein Prompt oder Dokument das Netzwerk verlässt.
Direkt aus dem Kundengespräch verwendbar – jede Anforderung mit der passenden FAST-LTA-Lösung.
| Regulierung | Anforderung | FAST-LTA-Lösung |
|---|---|---|
| GoBD (BMF) | Unveränderbarkeit, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit steuerrelevanter Dokumente; 10 Jahre Aufbewahrung | Silent Cubes Hardware-WORM; Standardschnittstellen zu ERP- und DMS-Systemen; vollständiger Audit Trail |
| HGB §§ 238, 257 | Aufbewahrung von Handelsbüchern, Belegen und Jahresabschlüssen, 6–10 Jahre | Hardware-WORM mit gesetzeskonformen Retentionsfristen |
| ISO 27001 | Schutz der Integrität von Informationen, Dokumentation als Schutzziel | Hardware-Immutability; Air-Gap-Backup dokumentierbar als technische Maßnahme |
| NIS2 | IKT-Sicherheitsanforderungen für Industrieunternehmen; Schwellenwert: 50+ Mitarbeiter oder 10 Mio. € Jahresumsatz in betroffenen Sektoren | Silent Brick Max Air: physischer Air Gap, BSI-konform, KRITIS-geeignet |
| BSI IT-Grundschutz OPS.1.2.2 | Schutz vor Manipulation archivierter Daten; Backup-Integrität | Hardware-WORM + physischer Air Gap erfüllen beide Anforderungen ohne zusätzliche Softwareschicht |
Hinweis: FAST-LTA-Systeme unterstützen die technische Umsetzung der genannten Normen und Vorschriften – etwa durch Hardware-WORM und physischen Air Gap als nachweisbare technische Maßnahme. Die Geräte selbst sind nicht nach diesen Normen zertifiziert; die Einhaltung der jeweiligen Vorschrift bleibt in der Verantwortung des Kunden.
Ein echter, auf fast-lta.de veröffentlichter Kundenfall aus Industrie & Handel zum Mitnehmen ins Gespräch.
manroland Goss web systems GmbH, einer der weltweit führenden Hersteller von Rollenoffset-Druckmaschinen (Hauptsitz Augsburg, weitere Standorte in Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Europa), hostete das Archiv seines SAP-Warenwirtschaftssystems bislang extern. Anstehende Software-Updates und steigende Kosten beim externen Dienstleister gaben den Anstoß, das gesamte Archivkonzept zu hinterfragen und ins eigene Rechenzentrum zu holen – inklusive der revisionssicheren Archivierung von Lieferscheinen und Rechnungen.
Rund 90 % geringere Betriebskosten gegenüber dem vorherigen extern gehosteten Archiv, bei deutlich größerer Flexibilität in den Prozessen. „Das In-Sourcing unseres Archivsystems hat zu einer erheblichen Kosten- und Aufwandsersparnis geführt“, so Peter Brechtel, Leiter Global IT Infrastructure bei manroland Goss web systems GmbH.
Vorbereitung für Erstgespräche – inklusive technischer und regulatorischer Rückfragen.
Der gemeinsame Weg von der ersten Idee bis zur Opportunity.
Bedarf klären: steht Backup, Archiv oder KI im Vordergrund – oder eine Kombination?
Kurzes technisches Gespräch mit FAST-LTA-Presales zu NIS2-Betroffenheit, Datenvolumen und bestehenden Systemen (SAP/ERP, Backup-Software).
Angebot bzw. Proof of Concept auf Basis der konkreten Anforderungen.
Rollout inklusive CARE-Wartungsvertrag für planbare Kosten über die gesamte Laufzeit.